Mit einer für Beachvolleyball recht unorthodoxen Spielweise, wie es auf der Internetseite des VC Bitterfeld-Wolfen heißt, kämpften sich David und Bennet Poniewaz vom VfL Lintorf am vergangenen Wochenende bis ins Finale der Deutschen Meisterschaft Beach der Altersklasse U18 in Bitterfeld.
„Die Cuts waren an einer Hand abzuzählen“, heißt es weiter. Doch im Endspiel mussten sich die beiden vor etwa 250 Zuschauern Eddy Witt (TuB Bocholt) und Lennart Bevers (USC Münster) mit 7:15 und 11:15 klar geschlagen geben. Lennart Bevers, der in der Abwehr und im Angriff stark aufspielte, gewann somit seinen zweiten Titel, nachdem er mit Bocholt in der Halle bei den Deutschen Meisterschaften triumphierte. Das Spiel um Platz drei entschieden Julius Werscheck/Torben Hapke (1. VC Mendig/VBC Hassloch) gegen Philipp Trenkler/Jan Hofmann (beide TV Rottenburg) für sich. Die Lokalmatadoren Martin Krüger und Paul Eisel (beide VC Bitterfeld-Wolfen) mussten sich nach tollem Einstand am Freitag im weiteren Verlauf unter anderem den Finalteilnehmern David und Bennet Poniewaz geschlagen geben. Am Ende hieß es für die beiden Rang 13.
Bei den Mädchen ging es über weite Strecken sehr knapp zu. Im Endspiel setzen sich Maria und Julia Eckelmann (beide VV Grimma) wohl aufgrund ihrer konstanteren Spielweise mit 20:18 und 15:13 gegen Johanna Krüger und Sarah Schneider (beide TSV Frankenberg) durch. Den dritten Platz erkämpften Marie Fleischmann und Janne Wurl (TSV Schwarzenbeck/Wilker SV) mit einem 2:0-Erfolg über Ines Wilkerling und Barbara Wezorke (beide VCO Dresden). Die beiden Teams aus Sachsen-Anhalt platzierten sich im hinteren Feld. Anja und Nicole Bade aus Halle zeigten aber vor allem in den Platzierungsspielen gute Leistungen und kamen auf Platz 19 ein. Die Landesmeisterinnen Nanny Schedler und Tanja Bilek belegten am Ende Rang 21.
Ein großer Dank geht an den Ausrichter der Deutschen Meisterschaft, den VC Bitterfeld-Wolfen.

















